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Starke Erkältung oder Virusgrippe (Influenza) ?

Wo ist der Unterschied ???

  Erkältung Influenza
Symptome Beginn allmählich Plötzlicher Krankheitsbeginn, massive Symptome
Körpertemperatur Leichte Temperaturerhöhung, nicht über 38 °C Perakut hohes Fieber >39°C (rektal gemessen), Frösteln, Schüttelfrost
Kopfschmerzen Gelegentlich, dumpf Akut bohrend, stark
Symptome am Bewegungsapparat Glieder schlapp, geringe Gliederschmerzen Muskel- u. Knochenschmerzen, Gefühl wie gerädert
Atemwegssymptome Niesen, verstopfte Nase, ständiges Hüsteln u. Niesen Trockener, schmerzhafter Husten, quälend
Hals-Symptome Halsschmerzen, Halskratzen, Räuspern Starke Halsschmerzen und massive Schluckbeschwerden, wunder Rachen
Verlauf Relativ schnell, in 7 bis 10 Tagen vorüber Langandauernde Schwäche-sog. Postgrippale Asthenie-, die Wochen bis Monate andauern kann
Komplikationen Eher mild Schwer, durch Zilienschädigung kann es u.a. zu Peribronchitis, Pneumonie, Otitis, Sinusitis oder Perimyokarditis kommen

 

Osteoporose

Die Osteoporose ist charakterisiert durch eine Verminderung der Knochenmasse mit nachfolgender Knochenbruchgefährdung, Wirbelkörperverformung und Fehlhaltung. Mit fortschreitendem Krankheitsbild kommt es zu zunehmenden Schmerzen und Einschränkungen der Beweglichkeit. Gefährdet sind vor allem Frauen nach den Wechseljahren aber auch Männer insb. ab 70 Jahren. Die Komplikationen und Folgen der Osteoporose können zum Tode führen.
Daher ist die möglichst frühe Behandlung noch vor dem ersten Knochenbruch sehr wichtig, denn ein Knochenwiederaufbau ist schwierig und langwierig. Noch besser ist die Vorbeugung, die schon in der Kindheit und Jugend durch vernünftige Ernährung und Bewegung erfolgen sollte, erst recht natürlich in höherem Lebensalter.
Durch einen einfachen Fragebogentest können sie ihr persönliches Risiko, an Osteoporose zu erkranken, testen. Fragen sie in der Praxis danach oder testen sie online beim Kuratorium Knochengesundheit e.V.:www.osteoporose.org


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Prostata Krebs

Wer kann davon betroffen sein? .... Männer ab dem 50. Lebensjahr mit zunehmendem Risiko

Was kann man dagegen tun? .... Regelmäßig die von der Krankenkasse ab dem 45. Lebensjahr angebotene Früherkennungsuntersuchung nutzen

Kann man mehr tun? .... Ja, durch Bestimmung des PSA (Prostata-spezifisches- Antigen)

Das PSA ist ein sogenannter Tumormarker. Tumormarker sagen etwas über das Wachstum von bösartigen Tumoren aus und werden zur Kontrolle nach Tumorbehandlung untersucht. Das PSA ist zur Zeit der einzige Tumormarker, der nachgewiesenermaßen auch in der Vorsorge sinnvoll ist, da hierdurch frühzeitig ein Prostatakrebs erkannt werden kann und somit eine Heilung möglich ist. Obwohl die Bestimmung aus dem Blut sehr einfach und kostengünstig möglich ist, lehnen die Kassen zur Zeit eine Aufnahme der PSA Untersuchung in die Krebsvorsorgeuntersuchung ab, so dass eine Bestimmung auf Kosten der Krankenkasse erst bei konkretem Verdacht auf Prostatakrebs durchgeführt werden kann. Dann kann der Krebs allerdings schon weiter fortgeschritten sein.

Falls Sie an einer Untersuchung des PSA interessiert sind, sprechen Sie mich an und ich informiere sie gerne darüber.


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Jugenduntersuchung J1

Noch viel zu wenig bekannt und genutzt wird die Vorsorgeuntersuchung für Jugendliche im Alter zwischen 12 und 14 Jahren, der einzigen von der Krankenkasse bezahlten vorbeugenden Untersuchung zwischen der U9 mit 5 Jahren und dem Erwachsenenalter.
Hier besteht letztmals die Gelegenheit, Entwicklungsstörungen so früh zu erkennen, dass Spätschäden noch durch entsprechende Behandlung vermieden werden können.
Unter anderem wird auf Fehlhaltung (Wirbelsäulenverkrümmung), muskuläre Störungen, Wachstums- und Entwicklungsstörungen, Schilddrüsenerkrankungen u. a. geachtet.

Im Rahmen der Untersuchung wird auch ein Gespräch des Jugendlichen mit dem Arzt unter vier Augen empfohlen, um persönliche Fragen zu beantworten.
Nutzen Sie die Gelegenheit und melden sie Ihr Kind zur J1 an!


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Wie können Harnwegsinfektionen vermieden werden ?

1. Bei der täglichen Intimhygiene: Reinigung von vorne nach hinten.

2. Täglich 1.5 bis 2 l Flüssigkeit trinken (z. B. Tee, Wasser, Fruchtsaft, usw.), um Nieren und Blase „durch zu spülen“.

3. Regelmäßiges Wasser lassen vermeidet eine starke Blasenfüllung und Bakterienvermehrung in der Blase.

4. Sollten Sie unter Verstopfung leiden, achten Sie auf eine ausgeglichene Ernährung (grünes Gemüse, Früchte, regelmäßige Mahlzeiten, genügend Flüssigkeit).

5. Vermeiden Sie das Tragen zu enger Kleidung.

6. Die Selbstbehandlung von Harnwegsinfektionen kann mit Gefahren verbunden sein. Die Therapie ist deshalb Aufgabe ihres Arztes.

7. Wasser lassen nach dem Geschlechtsverkehr hilft das Aufsteigen von Erregern in die Blase zu vermeiden.


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Tipps bei Schlafstörungen

  • Einhalten der individuell benötigten Schlafmenge: Nicht wach im Bett bleiben. Wenn notwendig, Schlafzeit verkürzen.
  • Einhalten regelmäßiger Schlafzeiten: Feste Zeiten, um ins Bett zu gehen und wieder aufzustehen – auch am Wochenende und im Urlaub.
  • Verzicht auf Tagesschlafepisoden.
  • Angenehme Schlafbedingungen: zirka 17 Grad Raumtemperatur, keine Gegenstände, die an Arbeit oder Belastungen erinnern.
  • Ausgeglichene Ernährung: Leicht verdauliche Speisen am Abend.
  • Koffeinkarenz: kein Konsum koffeinhaltiger Getränke (Kaffee, Tee, Cola) nach 17:00 Uhr.
  • Abendliche Alkohol- und Nikotinkarenz.
  • Regelmäßige sportliche Betätigung am Vor- und Nachmittag.
  • Entspannende Abendgestaltung: abendlicher Spaziergang
  • Individuell ausgelegte Regelanwendung: Umstellung des Alltags in den Bereichen, in denen er am weitesten von den Empfehlungen abweicht.
  • Gehen Sie grundsätzlich erst dann schlafen, wenn Sie sich müde fühlen.
  • Stehen Sie auf, wenn Sie nicht einschlafen können, und lenken Sie sich mit einer Beschäftigung ab. Schlafen Sie nicht außerhalb des Bettes ein. Gehen Sie erst dann wieder ins Bett, wenn Sie sich schläfrig fühlen. Wiederholen Sie den Vorgang so oft wie nötig, wenn Sie nachts nicht schlafen können.
  • Stehen Sie zu regelmäßigen Zeiten auf, auch am Wochenende und im Urlaub.
  • Im Bett sich nur Schlafen und Sex erlaubt. Sie sollten im Bett nicht lesen oder essen, nicht fernsehen und keine beruflichen Unterlagen bearbeiten.
  • Vermeiden Sie das kleine Nickerchen am Tage. Wenn Sie das Müdigkeitsgefühl tagsüber nicht kontrollieren können, schlafen Sie maximal eine Stunde und möglichst nicht nach 15.00 Uhr.


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    Rauchstopp hilft schon nach 20 Minuten !!!!

    Nach 20 Minuten gleicht sich die Herzfrequenz an die eines Nichtrauchers an.
    Nach 8 Stunden hat sich das CO verflüchtigt.
    Schon nach 1 Tag wird das Herzinfarktrisiko kleiner.
    2 Tage nach dem Rauchstopp verfeinern sich Geruch- und Geschmacksinn.
    Die Lungenkapazität kann sich nach 3 Monaten um bis zu 30 % erhöhen.
    Nach 1 bis 9 Monaten lassen die Hustenanfälle nach.
    Nach 1 Jahr ist das Herzinfarktrisiko nur noch halb so groß.
    Nach 5 Jahren Nikotinverzicht halbiert sich das Lungenkrebsrisiko.
    10 Jahre nach der letzten Zigarette ist das Lungenkrebsrisiko fast so niedrig wie bei Nichtrauchern.
    15 Jahre nach dem Rauchstopp hat sich das Herzinfarktrisiko normalisiert.

    aber schon 3 Zigaretten pro Tag erhöhen das Herzinfarktrisiko um ca 66 Prozent, 20 Zigaretten um ca. 100 Prozent.
    Kinder von Rauchern, die "nur" draußen rauchen, haben auch erhöhte Schadstoffe im Blut!


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    Checkliste bei der Wahl eines Pflegedienstes

    1. Der Pflegedienst sollte vor Vertragsabschluß eine kostenlose Erstberatung anbieten. Klären Sie ab, ob er für alle 3 Pflegestufen zugelassen ist sowie auch für die medizinische Pflege, und ob er, falls erforderlich, auch 24 Stunden-Pflege leisten kann.

    2. Der Pflegedienst sollte auch am Wochenende oder nachts kurzfristig erreichbar sein.

    3. Klären Sie, wie viele Angestellte der Pflegedienst hat und welche Ausbildung diese haben (Krankenschwester oder Altenpfleger/in) und wie häufig das Personal, welches zu Ihnen nach Hause kommt, wechselt.

    4. Legen Sie vor Vertragsabschluß fest, welchen Mindestzeitraum das Pflegepersonal am Tag bei Ihnen sein muss.

    5. Wer ist der Ansprechpartner bei Beschwerden oder Wünschen?

    6. Vor Vertragsabschluß muss klar geregelt sein, welche Kosten durch die Pflegeversicherung bzw. Krankenversicherung gedeckt sind und welchen Anteil der Pflegebedürftige selber tragen muss. Überlegen Sie hierbei genau, welche Leistungen Sie benötigen und welche Sie selber oder Ihre Angehörigen erbringen können.

    7. Achten Sie auf die Kündigungsfrist. (Zweckmäßig wäre diese Kündigungsfrist: maximal zwei Wochen, wenn der Pflegebedürftige kündigt, drei bis vier Wochen, wenn der Pflegedienst kündigt.)

    Sollten Sie hierzu Fragen haben, sprechen Sie mit mir.


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    10 Tipps für Angehörige von pflegebedürftigen Patienten:

    * Besorgen Sie schon relativ frühzeitig einen Nachtstuhl für den Kranken. So werden ihm nächtliche Gänge zur Toilette erspart.

    * Machen Sie mit dem Patienten ein Kontinenztraining. - Sorgen Sie z. B., dafür, daß er regelmäßig zur Toilette geht, dadurch können die Intervalle verlängert werden.

    * Hinterlegen Sie Wohnungsschlüssel auch außerhalb des Hauses, möglicherweise bei Nachbarn, für den Fall, dass der Kranke sich einschließt.

    * Überprüfen Sie Mülleimer und Papierkörbe vor dem Entleeren und Wäschestücke vor dem Einfüllen in die Waschmaschine auf Wertgegenstände.

    * Sorgen Sie nachts für ausreichende Beleuchtung. Dadurch wird die Gefahr vermindert, dass der Verwirrte stürzt.

    * Ist das Zimmer des Kranken in einem Obergeschoß, verlegen Sie es möglichst ins Parterre, damit er keine Treppen gehen muß.

    * Legen Sie rutschfeste Matten in die Dusche und die Badewanne. Auch Greifstangen im Sanitärbereich erhöhen die Sicherheit.

    * Achten Sie auf einen möglichst gleichmäßigen Tagesablauf, dass z. B. stets zur gleichen Zeit gegessen oder zu Bett gegangen wird.

    * Halten Sie die Zahl der Betreuer für den Kranken überschaubar. Zu viele Kontaktpersonen verwirren und verunsichern den Kranken zusätzlich.

    * Tragen Sie dazu bei, die Beweglichkeit des Patienten zu erhalten, etwa durch mehrere Spaziergänge jeden Tag - und zwar möglichst in gewohnter Umgebung und an Plätzen, mit denen der Kranke angenehme Erinnerungen verbindet.


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